Archive for November 24th, 2008
Boah ey!
Montag, November 24th, 2008 | Mitmenschen, Uni und so | 11 Kommentare
Der Poltergeist hat mich gerade im Supermarkt freundlich gegrüßt. Wow!
Seit wir uns unter der Aufsicht der Guten Frau™ ausgesprochen haben, ist die Atmosphäre viel entspannter.
Mal sehen, wie das krachmäßig weitergeht; die letzten Tage habe ich bis auf den LightNight-Donnerstag nahezu nichts gehört; aber da hätte es keinen Unterschied gemacht, wenn er ruhig gewesen wäre, weil die ganze Stadt Party gemacht hat^^. Diese LightNight ist offensichtlich die Party des Jahres *Schultern zuck*. Pfff, wie auch immer.
Es ging tatsächlich bis sechs Uhr morgens. Aber wie gesagt, draussen war es auch laut.
Und auf dem vierten Stock hat jemanden einen großen Pulver-Feuerlöscher komplett entleert.
Die Gute Frau™ und freiwillige Helferleinchen haben etwa von acht Uhr morgens bis sieben Uhr abends geputzt, und es ist immer noch nicht ganz sauber :o. Solche Idioten!
Nunja, soviel dazu.
Heute saß ich mit den Mädels von zwei bis fünf im Labor und hab an dieser einen Manschette rumgenäht. Uff!
Zwei Manschetten sind das nächste Werkstück; heute war die “billige” Version dran, nächste Woche kommt die “edle” Version. Unterschied zwischen edel und billig: billig hat einen eingefassten Schlitz undman sieht innen die Nähte, edel hat einen verstürzten Dachschlitz und man sieht keine Nähte innen.
Mir standen mein Hang zum Perfektionismus sowie Unkonzentriertheit massiv im Weg; ich habe eigenlicht mehr aufgetrennt als genäht. Am Ende ist eine recht vernünftige Manschette dabei herausgekommen, ein kleiner Fehler ist dabei, aber ich weiß nicht, ob ich das noch einmal neu mache…
Einziger Sinn dieser Übung war ohnehin nur, mit dem 5FÜW-Safety-Maschinen (das sind Versäuberungsmaschinen mit Sicherheitsnaht, also 3FÜW plus Kettenstich) umgehen zu lernen.
Und mal ehrlich: das ist nicht komplizierter als an den DST-SN (das sind Geradeausschnellnähmaschinen für Industriezwecke) zu nähen, nur das automatische Abschneiden verlangt etwas Übung und Geduld. Aber das hat man auch nach dem dritten Mal drauf.
Das einzig Komplizierte wäre das Einfädeln. Jeder der drei oder fünf Fäden hat nämlich einen ganz bestimmten Weg, den er teilweise mit anderen Fäden teilt. Und für jeden Faden muss man alle Kontrollpunkte sicher und richtig durchlaufen (auch so Sachen wie von rechts nach links oder andersrum können Fehlerquellen sein). Das werden wir die Tage noch üben, denn zum Maschinentestat müssen wir alle Maschinen einfädeln können.
Da hier böse Wetter voraussgesagt werden, kommt Micha auch diese Woche nicht runter zu mir, sondern ich fahre wieder zu ihm hoch. Gerade im Kontext der letzten Tage möchte ich nicht, dass mein Liebster bei angesagten -19 °C und Sturmböen mit dem Auto voller Ikeamöbel zu mir unterwegs ist. (Die -19 Grad finde ich gerade nicht mehr, das würde letzte Woche für Donnerstag geschätzt.)
Und da Freitag wieder frei ist, fahre ich am Donnerstag schon. Hurra!
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