Archive for Januar, 2009

Sehr ärgerlich und hoch erfreulich

Freitag, Januar 9th, 2009 | Dahingeworfenes, Uni und so | 1 Kommentar

Ich wollte mir gestern endlich den schönen O2-Vertrag machen, aber der Vertrag wurde abgelehnt!
Einfach so :(.
Oder, besser gesagt: aus Datenschutzgründen wurden der Dame im O2-Shop die Gründe für die Ablehnung nicht genannt.
Google hat mir gesagt, dass das häufiger passiert. Und weiter sagte Google, das kann an Sachen wie Schufa-Einträgen (negativ), sozial schwacher Wohngegend (negativ), zu geringer potentieller Umsatz (mehr oder weniger negativ), in letzter Zeit umgezogen (postiv), Namensgleichheit mit irgendeiner Pappnase, die schonmal gewaltig Mist gebaut hat (keine Ahnung), frühere Probleme mit O2 (negativ, wäre Erstkunde), Vorstrafen (negativ), nicht Erwerbstätig oder wenig Einkommen (positiv, aber das war ja ein Sonderangebot FÜR STUDENTEN!), andere Verträge gleichzeitig (negativ) et cetera et cetera liegen.
Nunja, am Wochenende versuche ich es ein weiteres Mal, klappt es dann immer noch nicht, werde ich denen mal ein Briefchen schreiben.
 
Ach manno, ich habe mich die ganze Woche darauf gefreut!
Ich will endlich telefonieren können!
Grrrrrrr!
 
 
Aber dafür jetzt mal was Erfreuliches: Wir haben heute in Bekleidungsmaschinen eine Probeklausur durchgesprochen, die ich so aus dem Ärmel hätte schütteln können. Ich musste über die meisten Fragen und deren Antworten gar nicht mal nachdenken. Und hatte natürlich alles richtig.
Wenn die eigentliche Klausur dann auch so wird, werde ich mich die meiste Zeit wohl mit dem lesen der Fragen aufhalten und dann die Stichworte hinwerfen. Das ist mal ein tolles Gefühl. Nahezu berauschend, gerade für ein kleines Püh, die doch sonst immer nur Durchschnittsniete war!
Und nun geht es Mathe lernen, um die frisch gewonnene Motivation in Frust umzuwandeln *g*.

Frostgrenze

Mittwoch, Januar 7th, 2009 | Dahingeworfenes | 1 Kommentar

Bei -9 Grad Celcius fahre ich fortan nicht mehr Fahrrad. Mein neuer Nasenwärmer hält zwar schön warm, aber meine Mütze, Handschuhe und Gelenke sind mit den Temperaturen überfordert! Mein Drahteselchen scheint das auch nicht so toll zu finden.
Das geliebte Drahteselchen hat mir übrigens einen gehörigen Schreck eingejagt: als ich gestern Abend nach Hause kam, war es weg! Normalerweise steht es schön in eine warme Ecke des Flurs gekuschelt, neben dem Aufzug. Und da stand es eben gestern nicht.
Da die Gute Frau™ mir aber mehrfach angeboten hat, dass ich mein Fahrrad den Winter über in ihren Keller räumen könne, habe ich mir erstmal keine Sorgen gemacht.
Ein bisschen mulmig war mir schon, aber ich wollte mir einfach erstmal keine übermäßigen Sorgen machen.
Mir ging es wegen der doofen Bahnfahrt eh nicht so gut, und weil in zwei Wochen Prüfungen sind und mir bitterkalt war und ich eben nicht mehr in Köln war.
Heute morgen bin ich dann früh aufgestanden, um in der Uni meine Arbeitspläne auszudrucken (hurra! Drucker hat rumgesponnen!), und hab die Gute Frau™ darauf angesprochen.
Und die Gute Frau™ hat tatsächlich mein abgeschlossenes Fahrrad in den Abstellraum getragen, “domed koane domed Schindluada treibet”. Herrlich, solche Menschen braucht die Welt :D.
Und über die Schokolade hat sie sich damals sehr gefreut.
Vielleicht kriege ich einen Schlüssel für den Abstellraum, damit mein Drahteselchen nicht draussen erfrieren muss. Auf dem Flur sollte es nicht stehen, da das schmelzende Eis von den Reifen ebenden einsaut. Da hab ich auch ein Einsehen.

Die Sache mit der einen und der anderen Hand

Dienstag, Januar 6th, 2009 | Dahingeworfenes | 3 Kommentare

oder: Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Halb Deutschland scheint vor Schreck zu erlahmen, sobald mal ein paar Zentimeter Schnee fallen. Als wäre das noch nie passiert. Insbesondere mein vertrauter Feind: Die Deutsche Bahn.
Wie kann es sein, dass die Bahn absolut nicht auf Kinkerlitzchen wie festgefrorene Weichen oder vereiste Fahrleitungen eingestellt ist?
Ich meine, die haben ja weiß Gott nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte mit solchen Problemen zu kämpfen.
Und dennoch hatte heute in Köln nahezu jeder Zug massive Verspätung (in Stuttgart scheint das übrigens nicht passiert zu sein).
Seltsam.
Da muss man sich doch irgendwas Kluges einfallen lassen können!
 
Weil mein IC nun fröhliche 40 Minuten Verspätung hatte Randbemerkung: meine Füße sind von der Steherei dermaßen eingefroren, dass sie erst in Tübingen wieder warm wurden, habe ich mir latente Sorgen um meinen Anschluss gemacht. Denn ich bin mit der einzigen Verbindung gefahren, bei der ich nur gnädige 20 Minuten Umstiegszeit habe.
Kurz nach Mannheim (letzter Halt vor Stuttgart) hatten wir weniger als 30 Minuten Verspätung, also ging ich zur Zugbegleitung und fragte, ob man vielleicht den Interregio, der mich nach Ebingen zurück kutschiert, auf unseren Intercity warten lassen könne.
Darauf erntete ich die höchst erfreuliche Antwort, dass der Interregio heute nicht fahre, es sei ja Feiertag in BaWü. Naaa toll.
Dabei hatte die Kundenärgereinrichtung der Bahn im Internet doch behauptet, ich könne getrost am 06.01.09. um 14:16 mit dem Interregio in Stuttgart abfahren!
Grummelbrummel.
Nun Gut, ich habe mir eine Alternative Verbindung geben lassen (mit dem RE nach Tübingen und von da aus mit dem Schneckenexpress namens Hohenzollerische Landesbahn weiter), die auch “bloß” 45 Minuten länger dauerte.
Das ist ärgerlich, aber damit hätte ich leben können.
 
Wenn mir der Interregio nicht in Stuttgart vor der Nase weggefahren wäre.
 
Die beiden Zugbegleiter hätten diese Verwirrung durch einen einfachen Funkspruch (oder wie auch immer die kommunizieren) entwirren können, und ich wäre weit gemütlicher und schneller wieder hier gewesen. Der Interregio hätte nur zwei Minuten länger warten können.
Ich hasse Umsteigen wie die Pest, hab ich das mal erwähnt?
Immerhin hatte ich nun zwei volle Stunden Zeit, diesen Ärger zusammen mit meinem restlichen Proviant zu verdauen.
Direkt nach der Ankunft habe ich schon brav ein paar Hausaufgaben erledigt und werde das nun weiter tun.
In einer eiskalten Wohnung bleibt man wenigstens schön zum lernen wach. Ich habe zwar während meiner Abwesenheit die Heizung auf 2 gelassen, dennoch zeigte mein Thermometer mir frische 16 Grad an. Buah! Mittlerweile sind es wenigstens wieder 20.
 
Und bitte nicht wundern, dass ich in nächster Zeit vielleicht weiterhin so wenig schreibe, aber bald ist Prüfungsphase!
Mensch, was hab ich Angst!
Und Mensch, was bin ich froh, dass wir Vier (JaneSabrinaDaniundIch) uns zusammen gefunden haben.

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