Archive for Juni, 2009

Sommer im Gesicht

Mittwoch, Juni 17th, 2009 | Über mich | Keine Kommentare

Von wegen Erkältung.
Ich befürchte, ich hab Heuschnupfen =(.
 
Zumindest hab ich jedes Jahr im Frühsommer diese “Erkältung”, bei der ich mich bis auf meine Schleimhäute (gereizt, geschwollen, empfindlich, verschleimt) eigentlich recht gesund fühle.
Super.
Meine Nasenschleimhaut ist zur Zeit so empfindlich, dass jeder Lufthauch unangenehm ist und Gerüche sogar Schmerzen auslösen können (und die gehen dann von der Nase in den Kopf, ganz toll) .
 
Dieser Erkenntnis ist nur noch hinzuzufügen, dass Livocab wirklich teuer ist und ich Nasensprays schon immer gehasst habe. Aber es wird ein wenig besser.
Ich habe das im letzten Jahr schon befürchtet, hab’s da aber gekonnt ignoriert.
In ca. drei Wochen dürfte ich wieder meine Ruhe haben (Juchu! pünktlich zu den Klausuren!); in Köln hatte ich nämlich keine Beschwerden.
 
Wenn ich darüber nachdenke, könnte ich auch Schatzilosigkeitsallergie haben.

Kein Sommer in Sicht

Montag, Juni 15th, 2009 | Wohnen | 1 Kommentar

Hier oben ist waschechtes Februarwetter.

Nur blöd, dass wir schon Mitte Juni haben.

 

Wenigstens schneit es nicht (wobei…das Sprichwort über den Teufel und die Wand…)

Rosige Aussichten

Dienstag, Juni 9th, 2009 | Uni und so | Keine Kommentare

Gestern bin ich mit meinem Prototyp fertig geworden und habe heute das aktuelle Werkstück fertig bekommen.
Das waren die beiden Grundvoraussetzungen dafür, Mittwoch schon nach Hause zu fahren (statt Donnerstag).
Mein letztes Wochenende daheim vor der Prüfungsphase.
Das wird eine lange Zeit!
Ich befürchte nur, ich brüte eine Erkältung aus.
Deswegen lege ich mich jetzt schlafen und verschwinde dann am Nachmittag wieder im Labor und werde Lectra so lange treten, bis es nicht mehr zurücktritt.
Gestern habe ich mit diesem Programm anderthalb Stunden für eine Aktion aufgewendet, die eigentlich keine fünf Minuten hätte dauern dürfen.
Das Programm reagiert einfach manchmal nicht auf Tastaturbefehle, die sich mit der Maus nicht ausführen lassen, oder es setzt drei Punkte an einer Stelle, wo nur einer auftauchen soll und auch nur einer gesetzt wurde.
Ohne diese Zicken wäre die Laborarbeit schon abgabefertig in einer Mappe, so bin ich nicht mal zur Hälfte fertig.
Ich freue mich auf die Prüfung.
 
Ich wünschte, ich würde Grafis lernen (statt Lectra).

Isolationshaft

Dienstag, Juni 9th, 2009 | Über mich | 1 Kommentar

Von Sonntag, 07.Juni ‘09
 
In diesem Ort ist es ohne Internet so ähnlich wie in Einzelhaft. An Wochenenden ganz besonders.
Die meisten meiner Kommilitonen kommen ja doch aus der unmittelbaren Umgebung, dementsprechend viel ist dann hier zu machen. Jedenfalls schön viel Zeit zum rumsitzen oder putzen oder nähen oder abschreiben…
 
Samstag bin ich mit nicht-Hochschul-Freunden ausgegangen, das war schön und nötig.
Ich war schon lange nicht mehr bis Sonnenaufgang unterwegs.
 
 
Ich habe drei Tage lang gebraucht, um das TC-Skript zu übertragen. Insgesamt waren das etwa 12 Stunden Arbeit. Meine Hand tut weh.
Das ist so furchterregend viel Stoff. Furchterregend, weil es da mehr auswendig zu lernen gibt als wirklich zu verstehen. Ich hasse auswendig lernen, ich verstehe lieber.
Das wird schon. Irgendwie.

Veränderungen und ihre Vorteile

Dienstag, Juni 9th, 2009 | Uni und so | 2 Kommentare

Von Freitag, 05.Juni ‘09
 
Heute war in der Hochschule ein Kerl der Firma Veit (Bügeltechnologie - Aussenstehende glauben kaum, in was für Nischen man sich hineinspezialisieren kann!) und hat einen Vortrag über Fixierpressen und das Fixieren im Allgemeinen gehalten. War recht spannend, gerade, weil ich selbst kürzlich erst einen Vortrag zu diesem Thema gehalten habe.
 
Mir ist aufgefallen, dass es in diesem Semester schon einige Vorträge von Fachleuten extra für uns Bekleidungstechniker gab, die im letzten Semester nicht stattfanden.
Die Maschinenbauer kriegen ja schön ihre wöchentlichen VDI-Vorträge, die zwar für alle Fachbereiche offen sind, aber meistens doch zu Fachspezifisch sind, als dass sie uns BKTler tatsächlich interessieren würden bzw wir einen Zugang dazu hätten.
Ich schiebe es auf den Dekanwechsel, und ich finde es sehr gut.
Dadurch sinkt auch mein Bedürfnis, im dritten Semester einen Fachschaftsrat aufzustellen. Ich werde es aber vielleicht dennoch tun. So etwas gibt es hier nämlich nicht, und das habe ich als Ersti sehr vermisst.
 
 
Ich habe mir von einer Kommilitonin das Textilchemie-Skript ausgeliehen, weil ich die Tafelanschriebe zum großen Teil auf extra Blätter anstatt ins Skript notiert habe.
Das war ein massiver Fehler, denn nun kann ich nicht mehr zu 100% zuordnen, was wohin gehört.
Also habe ich jetzt 38 Seiten Skript vor mir, die dicht gepackt mit Informationen sind.
Meistens ist jeder kleinste Freiraum von der guten Dame ausgefüllt.
In einer Schrift, die man nur mit einer Lupe lesen kann.
Das wird Arbeit. Sehr viel Arbeit.
Aber ich sehe es als gute Auseinandersetzung mit dem Stoff in Vorbereitung auf die Prüfungen.

Kreis läuft eckig

Dienstag, Juni 9th, 2009 | Uni und so, Über mich | Keine Kommentare

Von Donnerstag, 04.Juni ‘09
 
Mein Kreislauf läuft nicht.
Er stolpert eher.
Seit ein paar Tagen hab ich ständig so “Aussetzer”, als stünde ich kurz vor einem Migräneanfall.
Unangenehme Sache.
 
Hier schlägt das Wetter ständig um, daran könnte es liegen.
Ich vermisse mein Internet gar nicht so arg, denn ich habe so mächtig viel zu tun, dass ich für mehr als die paar Zeilen eh keine Zeit habe.

Pustekuchen

Dienstag, Juni 9th, 2009 | Dahingeworfenes | Keine Kommentare

Von Dienstag, 02.Juni ‘09
 
Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben.
Und nicht davon ausgehen, dass es von einem Tiefpunkt aus automatisch bergauf geht.

Heimfahrt mit Hindernissen

Dienstag, Juni 9th, 2009 | Über mich | Keine Kommentare

Von Montag, 01.Juni ‘09
 
Ich habe ja wirklich nichts gegen kleine Kinder.
Kinder können ja nichts dafür, dass sie Kinder sind.
Und auch nicht, dass es ihnen an Aufmerksamkeit mangelt.
Und sie sich diese eben verschaffen wollen.
Es sind eben Kinder.
 
Aber ich habe ganz gewaltig was gegen Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern.
 
 
Die Rückfahrt von zuhause in den Süden fing eigentlich gut an: Die Bahn schickte einen ausrangierten ICE, den sie kurzerhand IC getauft hat. Innen klebten zwar noch ICE-Schilder, aber das war ja irrelevant. Der war schön ausgestattet mit Lederbezügen, Holzfunier, (zwar leider abmontierten, aber immerhin ehemals vorhandenen) Fußstützen und im Bad war eine Art Pseudo-Marmorverkleidung.
 
Ich freute mich also auf eine entspannte Fahrt, auf der ich ein wenig Schlafdefizit nachholen konnte.
Die paar Jugendliche, die weiter hinten mit Musik lärmten, ließen sich ja getrost Dank Ohrstöpseln ignorieren.
In Bonn stieg dann eine fünfköpfige Familie (Migrationshintergrund oder tatsächlich Ausländer, jedenfalls indisches Aussehen und keine deutschsprachige Kommunikation) zu.
Die Kinder waren alle unter drei Jahre alt (Ich schätze die ältere auf zwei bis drei und die Zwillinge auf ein paar Monate)
Die Kinder waren da schon am quengeln. Gut, Kinder weinen nunmal hin und wieder.
Aber normalerweise hören sie damit auch wieder auf.
 
Wahrscheinlich hatten sie sich da aber eher nur kurz beruhigt.
Denn nach kurzer Zeit fingen die Kinder an zu schreien und zu kreischen.
Alle drei.
Und das taten sie sehr intensiv und sehr laut.
Von Bonn bis Mannheim.
Und das ließ sich auch mit den besten Ohrstöpseln der Welt nicht ausschalten.
 
Um dem ganzen eine Krone aufzusetzen, kam bei Koblenz auch noch eine kleine Gruppe Jugendlicher (schätzungsweise 12-15), die mit Essen rumwarfen und das Geschrei der Kinder mit ihrem eigenem Lärm übertönen wollten.
 
Komisch dass die Kinder sich nicht in den Schlaf geschrien haben.
Und auch seltsam fand ich, dass die Kinder ein wenig ruhiger wurden, sobald sie mal kurz auf dem Arm der Eltern waren.
Ich glaube, die Kinder hätten wirklich nur ein wenig gekuschelt werden müssen.
Stattdessen saßen sie neben ihren Eltern und schrieen sich die Kehlen wund.
 
 
So beendet man seine Ferien nicht gerne.
Und wenn man dann auch noch in der Wohnung ankommt, und dann erstmal eine Birne durchknallt, das Internet nicht geht, nichts Vernünftiges zu essen da ist und man auch noch derart gerädert was für die FH vorbereiten muss, fragt man sich, warum man überhaupt am Morgen aufgestanden ist.
(Antwort: das Klingeln des Weckers brachte die Katze dazu, vehement nach Aufmerksamkeit zu verlangen, ich musste die Reisetasche packen und wollte noch Zeit mit meinem Schäfchen verbringen. Und ja, die Katze wartet tatsächlich, bis der Wecker klingelt.)
 
Die Woche kann nur besser werden.

Wasimasawo

Montag, Juni 8th, 2009 | Dahingeworfenes | Keine Kommentare

Vorlesungen mit Computern und um bestimmte Programme bzw. CAD-Systeme sollten nur von Menschen gehalten werden, die auch was von Computern verstehen.

Katharsis

Montag, Juni 8th, 2009 | Wohnen | 1 Kommentar

So eine Woche ohne Internet hat eine durchausreinigende Wirkung.
Wenn auch eher auf meine Wohnung als auf mein Seelenheil.
 
Es werden demnächst ein paar Blogeinträge folgen, die ich im Laufe der Woche loswerden wollte, aber nicht konnte.

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