Archive for November, 2010

38er Schmalfuß

Mittwoch, November 24th, 2010 | Über mich | 1 Kommentar

Ich hasse Schuhe.
Ich hasse Schuhe kaufen müssen.
Ich hasse Schuhe aussuchen müssen.
Ich hasse, sich für Schuhe entscheiden zu müssen.
  
Und dann passen welche am linken Fuß, sind aber rechts zu weit. Oder rechts gut und links zu eng.
Oder wunderbar, aber mit doofen Plüschjedöns gefüttert.
  
Jedenfalls bin ich, nachde, ich von 7:00-16:45 Uhr arbeiten war, noch knapp drei Stunden durch München getigert und habe endlich ein Paar gefunden (nachdem ich es gestern schon versucht hatte, da war ich noch länger unterwegs).
  
Nun bin ich schonmal eine Sorge ärmer.
Wenigstens etwas.

Vermessen

Samstag, November 20th, 2010 | Dahingeworfenes | Keine Kommentare

Ich habe mir bei Ikea* ein Regal** gekauft, dass auf den Zentimeter genau zwischen Dusche und Wand gepasst hätte.
Dummerweise habe ich am Boden gemessen.
Die Duschwanne ist aber schief verffliest, sodass oben an der Kante genau ein jämmerlicher verfluchter Zentimter fehlt, um das Regal dort so unterzubringen, wie ich es gerne hätte.
 
Hmpf.
 
Damit geht mein ganzes Raumkonzept nicht mehr auf.
Ich kann den Wäscheständer nicht mehr bei Bedarf einfach vor das Regal stellen (wie ich es geplant hatte), sondern muss meine Wäsche wahrscheinlich in der Dusche selbst trocknen, oder mir noch etwas anderes einfallen lassen (aber nicht Freitag Abend nach nahezu 16 Stunden Daueraktivität).
Mal sehen.
 
Auf jeden Fall ist mein Bad jetzt ordentlicher und ruhiger und gefällt mir auch schon viel besser.
 
 
*Bin mit den Öffis hin. War eine sehr interessante Tour.
Die Münchner Ikeas sind sehr, sehr weit ab vom Schuss. Ich kenne es eher so, dass Ikea mitten in der Stadt liegt.
Viel habe ich leider nicht von der Gegend gesehen, war ja schon fast dunkel, als ich von der Firma aus losgefahren bin.

**Lerberg, weiß, ich wollte es eigentlich in dunkelgrau, aber es waren nur noch zwei in weiß da. Pech gehabt.
Genau dieses Regal wollte ich ohnehin schon haben, seitdem ich auf die Alb gezogen bin. Hab es nur nie gekauft, weil von der Alb aus der Ikea ganz mies zu erreichen ist.

Ungeschützt

Freitag, November 19th, 2010 | Mitmenschen, Über mich | 2 Kommentare

Wie soll man sich sicher fühlen, wenn das DB-Sicherheitspersonal einen erst als Dreckszombie beschimpft und dann aggressiv murmelt, man solle nicht so scheiße glotzen, wenn man den Menschen freundlich anschaut?*
 
Das war leider nicht das erste Mal, dass ich mich in Gegenwart einer Deutsche-Bahn-Sicherheitskraft eher schutzlos ausgesetzt als behütet gefühlt habe.
Und leider auch nicht das erste Mal, dass ich von einer solchen DB-Security oder U-Bahn-Wache grundlos beleidigt wurde.
 
Ja, ich habe einen extremen Hang zu schwarzer Kleidung und eine nicht gerade gewöhnliche Frisur.
Aber ich habe weder offensichtliche Piercings noch Tattoos im Gesicht oder so…im Grunde sehe ich (von meiner meistens eintönigen Kleidungsfarbe mal abgesehen) sehr normal aus.
Und ich trage auch nicht immer nur schwarz, ich schminke mich nicht immer stark schwarz, an Arbeitstagen oft sogar (fast) gar nicht.
Auch bin ich Mitmenschen gegenüber in der Regel zuvorkommend und freundlich oder versuche zumindest, ungute Laune durch Schweigen Fremden gegenüber für mich zu behalten.
 
Nun drängt sich mir unweigerlich folgender Gedanke auf: Wenn Bahn-Sicherheitspersonal schon relativ normale Personen abwertend und herablassend behandelt - was passiert dann mit Bürgern mit Migrationshintergrund, äusserlich extrem individuellen Persönlichkeiten (Punks zum Beispiel) oder Personen, die der “Sicherheitsbeauftragte” aus irgendeinem fadenscheinigen Grund einfach nicht mag?
 
Meiner Meinung nach ist Sicherheitspersonal dazu da, dass es zum Beispiel kleine zierliche Weibchen davor schützt, keinen Menschen mit bösartigen Absichten in die Hände zu fallen.
Ich hatte leider nahezu immer das Gefühl, dass DB-Personal nicht auf der Seite jener Stand, die von den pöbelnden Mitmenschen belästigt wurden - sondern im Gegenteil sich köstlich mit anderen Partygängern amüsiert hat O.o .
 
 
 
*Ich habe mir angwöhnt, Menschen freundlich zuzuzwinkern oder sie anzulächeln, wenn sie mir wegen meines Äußeren negativ begegnen. Ich erlebe es sehr, sehr! selten, dass ein Mensch tatsächlich stur bleibt und nicht zumindest besänftigt guckt oder gar zurücklächelt, wenn ich sie mit nonverbal kommunizierter Freundlichkeit überhäufe.
Das ist mir wichtig: Ich möchte, dass Menschen nicht nur wegen Äusserlichkeiten urteilen, sondern darüber hinwegsehen und lernen, das Wesen dahinter zu erkennen.
Don’t judge a book by its cover ;) .

Schockschwerenot

Mittwoch, November 17th, 2010 | Über mich | 2 Kommentare

Das dachte ich heute Nachmittag und brach auch prompt in Tränen aus, als ich feststellte, dass in der Abteilung ab dem 20.12. wohl keine Sau mehr sein wird, und ich somit noch vier weitere Tage reinarbeiten muss als ohnehin schon.
Da standen dann plötzlich 93 Unterstunden, die ich bis Ende Februar noch reinarbeiten muss - und das wo ich gerade befürchte, dass irgendwo im hintersten Winkel eine Erkältung attackierbereit lauert. Und ich mich gerade freuen wollte, dass ich ja schon über die Hälfte meiner Unterstunden weg habe.
Nach vielem rumrechnen stellte sich dann heraus, dass in der Zeitkarte ein Rechenfehler ist - an Tagen, an denen ich nicht da bin, rechnet der die Pause auf die Stundenzahl auf, macht also aus sieben Stunden Abwesenheit 7:45 Stunden zum reinarbeiten.
Ich muss also noch knapp 70 Stunden reinarbeiten.
Auch das ist schmerzhaft, wenn man bedenkt, dass ich dafür nur bis Ende Februar Zeit habe.
 
Ich bekomme von allen in der Abteilung zu hören, dass die ja auch ihre Gleittage oder ihren schönen Urlaub für die Weihnachtszeit verbrauchen müssen.
Ach die armen Leute! (Vorsicht Sarkasmus!)
Die haben immerhin ein ganzes Jahr Zeit, Gleittage anzusammeln, oder eben die Option, überhaupt Urlaub zu nehmen. Diese Option hätte ich auch gerne. Wirklich. Dann würde ich mich auch nicht beschweren. Und vor allem nicht bei einem 35 Stunden Vertrag 43 Stunden arbeiten (müssen).
Mir wurde da der Vorschlag gemacht, doch einfach eine Woche unbezahlten Urlaub zu nehmen, oder auch zwei, da müsse ich das nicht reinarbeiten.
Aber dann müsste ich eben auf ein Viertel oder die Hälfte meines Gehalts verzichten.
Das sehe ich eigentlich nicht ein, gerade, weil ich die Zeit höchstwahrscheinlich ohnehin irgendwie reinkriegen werde. Schon allein weil vor Weihnachten die Schreibtische aufgeräumt und Altlasten “entsorgt” werden.
 
Ich beneide die Praktikanten, die den Sommer über hier sind und die Weihnachtszeit nicht rein arbeiten müssen.
Die haben nämlich (da das Arbeitspensum immer ungefähr gleich ist) nahezu jede, aber spätestens alle anderthalb Wochen einen Tag frei.

Missverständnis

Mittwoch, November 17th, 2010 | Dahingeworfenes | Keine Kommentare

Der Driss mit Alice wäre dann auch erledigt.
 
Mir hat damals an der Hotline jemand etwas vollkommen Falsches erzählt.
Ich hätte den Surfstick nie zurück schicken müssen, den hab ich von Alice sozusagen geschenkt bekommen (gegen die 9,99 Quickstartgebühr und drei Monate kostenlose Nutzung, was für Surfsticks geschenkt bedeutet).
Deswegen wurde der auch wieder an mich zurück geschickt.
 
Ich hätte nur ein Kündigungsschreiben schicken müssen, aber das auch nicht an die Adresse, die mir bekannt war (bei der ich damals auch nachfragte, ob diese Adresse denn die Richtige sei), sondern eine vollkommen andere.
 
Das alles war mit einem dreiminütigen Anruf (und zwanzig Minuten Warteschleife) geklärt.
Nein wie einfach.
Damit hat Alice nun knapp zehn Euro Hotlinegebühr an mir verdient, weil die werten Menschen dort ja keine Emails bearbeiten können.
 
Wenigstens noch etwas mehr von der Backe.

Abgeschreckt

Mittwoch, November 17th, 2010 | Dahingeworfenes | Keine Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Wie ich von [Lieferant] erfahren durfte, haben Sie meine Bestellung bereits vor drei Tagen zurückerhalten.
Ich finde es bemerkenswert, dass Sie es bislang wohl nicht für nötig gehalten haben, sich diesbezüglich bei mir zu melden.
 
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass meine Geduld sich ihrem Ende zu neigt.
Auch fand ich es frech von Ihnen, mir die Klärung mit [Lieferant] zu überlassen - dies war wegen meiner langen Arbeitszeiten ein schwieriges Unterfangen für mich.
 
Hiermit möchte ich die Bestellung offiziell stornieren und den gesamten Rechnungsbetrag von 22,00 Euro (In Worten: Zweiundzwanzig Komma Null) zurückgezahlt bekommen.
 
Ich sehe ein, dass die entstandenen Unannehmlichkeiten wohl hauptsächlich daran liegen, dass Sie via [Lieferant] versenden, und werde Sie deswegen in keiner Weise diskreditieren.
 
Mit freundlichem Gruß,
 
[mein Name]

 
 
Ich bin auf die Reaktion gespannt.
 
Von Einkäufen im Internet bin ich jetzt erstmal eine Weile geheilt.
Das Einzige, was ich wirklich schade finde, ist, dass ich nun immer noch kein Bluetooth-Headset habe, und deren Angebot wirklich günstig war.
Aber da ich es ja nie hatte, schmerzt mich der Verlust nicht so wirklich.

Ich krieg nen Vogel

Dienstag, November 9th, 2010 | Wohnen, Über mich | 4 Kommentare

Irgendwie läuft in meinem Leben in letzter Zeit schrecklich viel daneben.
 
Meine Wohnung wird als Durchgangsbahnhof betrachtet,
mein Arzt schafft es nicht, mir eine Rechnung zu schicken,
Amazon Retouren sind unglaublich,
die Stadtwerke meines alten Wohnortes sind der Meinung, ich bewohne meine Wohnung immer noch und dürfe auch hübsch Strom dafür zahlen,
nachdem selbige mir meinen Abschlag mit knapp 200 Euro Rückzahlung auf 22 Euro runtergedreht haben kam jetzt natürlich eine hübsche Nachzahlung dafür,
Alice behauptet, sechs Wochen Vorlauf hätte die Frist von vier Wochen Kündigungszeit verstreichen lassen, und zieht deswegen auch hübsch weiter 30 Euro zusätzlich von mir ein,
DPD behauptet immer noch steif und fest, meine Adresse gäbe es nicht (und der Händler hat mir eine Nummer gegeben, auf dass ich gefälligst selbst den Leuten hinterher telefoniere, die natürlich zu haben, sobald ich zu Hause bin),
meine Küche stand neulich unter Wasser, weil mein Siphon nur zusammengesteckt ist und diese Steckverbindung empfindlich gegen Mülleimerkollisionen ist (ein wenig Klebeband hat wenigstens das in Ordnung gebracht),
und mein einziges Paar Schuhe hat entgültig Löcher.
 
 
Hurra.

Lesen hilft

Donnerstag, November 4th, 2010 | Dahingeworfenes | 3 Kommentare

“Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Und beim ersten bin ich mir nicht sicher.”
Das soll wohl Einstein mal gesagt haben. Recht hat er.
 

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