Archive for März, 2011

Der Weg zur Erleuchtung

Dienstag, März 29th, 2011 | Mitmenschen, Wohnen | 1 Kommentar

Mein werter Vormieter hatte in der zwei Birnen fassenden Deckenlampe zwei 40 Watt Glühfunzeln. Kein Problem, dachte ich mir - ich habe ja einen wunderschönen 300 Watt Halogendeckenfluter.
Dummerweise heizt dieser meine <20 qm Wohnung mit Dachschräge auch bei halber Leistung innerhalb einer Stunde auf knapp 30 °C auf.
 
Also musste dazu eine Alternative her.
Diese 40 Watt Glühfunzeln finde ich aber äussert unwohnlich duster (obwohl meine bevorzugte Kleidungsfarbe das nicht vermuten lässt, ist meine Wohnung tatsächlich überwiegend weiß).
Also musste hellerer Ersatz her. Und bei Investitionen denke ich ja gerne an die Zukunft.
Allerdings erwieß sich die Aufgabe, 11 Watt Energiesparlampen (das sind etwa 60 Glühbirnenwatt) mit E14 Fassung - am liebsten natürlich warmweiß - zu finden als ein schwerer, steiniger Weg.
Am Ende fand ich welche - für unglaubliche 9,99 € das Stück :O . Und es gab auch nur diese seltsam Verdrehten - was ich aber nun nicht weiter schlimm finde, denn das passt ja zu mir, ne? :D .
 
Nun sitze ich hier bei schönem, hellem Licht. Hat doch auch was.
 
Ich fühle mich in dieser Wohnung sehr, sehr wohl (obwohl die Wände teilweise gelb sind).

Zwecklos

Montag, März 28th, 2011 | Wohnen | Keine Kommentare

Ich habe einen wunderschönen Funkrauchmelder.
Was ich eigentlich wirklich toll finde, denn die Wände in diesem Gebäude sind aus Pappe, und ich mag mich lebendig lieber.
Und immerhin wohne ich in der Fakultät einer technischen Hochschule, da müssen nicht nur Leben bewahrt werden.
Wenn also irgendwo in diesem Gebäude ein Rauchmelder losgeht, dann gibt dieser sein Signal an alle Rauchmelder weiter, die er erreichen kann.
Aber irgendwie spinnen er und seine Brüder.
Schon den ganzen Tag sendet einer von ihnen immer wieder Fehlalarme.
Diese Fehlalarme kommen aber nicht etwa aus meiner Wohnung, nein, sie werden definitiv aus einer Nachbarswohnung herübergefunkt (Das weiß ich so sicher, weil ich es unmittelbar davor nebenan zuerst piepen höre).
Das nervt ganz schön; vor allem da sich mein Biorythmus dank Zeitumstellung ohnehin wieder neu einpendeln muss und mein Schlaf entsprechend noch gestörter ist als sonst.
Aber ich mag auch nicht ohne Rauchmelder schlafen, wenn ich schon mal diese Möglichkeit der Lebensrettung habe.

Ich auch!

Dienstag, März 22nd, 2011 | Über mich | 1 Kommentar

Ab heute habe ich auch eine 3.
So wie der Onkel.
Nur steht meine 3 an einer anderen Stelle.
Tante Bekka ist also ganz offiziell noch nicht alt.

Eingespart

Dienstag, März 22nd, 2011 | Uni und so | 2 Kommentare

Bislang war es so, dass unsere Hochschule jedem Studenten 1000 (in Worten: eintausend) Freikopien pro Semester gewährte, von denen die Skripte “bezahlt” wurden. Diese Freikopien kamen aus dem Semesterbeitrag, den jeder Student unabhängig von den Studiengebühren zahlen muss.
Genau diese wurden nun gestrichen. Natürlich ohne, dass dieser Semesterbeitrag niedriger ausfällt.
Das heisst, wir dürfen jetzt unsere Skripte alle selbst bezahlen. Das dickste Skript des siebten Semesters hat angeblich 450 Seiten. Bei elf Vorlesungen kann das noch spaßig werden.
Und es gibt anscheinend nicht einmal ein ordentliches Bezahlsystem dazu, nein, jedes Skript muss einzeln bezahlt werden.
Ich fühle mich irgendwie arg betrogen.
 
Das ist genau der gleiche Mist wie mit dem VVS-Ticket.
Die Hälfte unseres Semesterbeitrages besteht aus einem “Solidaritätszuschlag”, welcher dazu da ist, dass sich Studenten unserer Hochschule und anderen Hochschulen im Naldo-Gebiet (Naldo heisst der Verkehrsverbund hier) das Studententicket der Stuttgarter Uni für das VVS-Netz kaufen können/dürfen. Dieses Geld geht also nach meinem Verständnis an die Stuttgarter Uni.
Nun kriegt man aber das Stuttgarter VVS-Ticket nicht etwa vergünstigt, nein: man muss noch den Semesterbeitrag der Stuttgarter Uni (immerhin 220 Euro!) draufzahlen.
 
Dazu kommt noch, dass bei allen Studenten von gestern auf heute sämtliches Guthaben von den Studentenausweisen verschwunden ist und nun erst einmal niemand mehr drucken kann (da ich ein Freund der Frischbrötchenautomaten bin, hatte ich natürlich nicht gerade nur ein paar Cent auf meinem Ausweis).
 
Hach, was ein fröhlicher Semesterstart.

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