Kopfkino

Scheiden tut nicht weh.

Donnerstag, September 11th, 2008 | Kopfkino, Wohnen | 2 Kommentare

Nach der üblichen dicken Septembererkältung geht es mir zusehends besser, nur mein armes Schäfchen kränkelt noch =(.
 
Das große Wegschmeißen hat übrigens was seltsam befreiendes.
Alles, bei dem ich denke “das könnte ich ganz vielleicht irgendwann mal gebrauchen” wird weggeschmissen - denn die meisten Sachen sind auf diese Art schon von Zülpich nach Düsseldorf gewandert. Ich hatte über ein Jahr keine Verwendung dafür, also werde ich es in Weitweitweg auch nicht gebrauchen können. So. Basta.
Das hat etwas seltsam befreiendes an sich.
Es erleichtert.
Man macht sich von alten Dingen los.
Als würde man einen verstaubten Spiegel putzen.
Und danach seit langem wieder ungetrübt sich selbst betrachten.
Herrlich.
Staubwischen für’s Gemüt.
Wegschmeißen für die Seele.

Kopfkino II

Donnerstag, September 4th, 2008 | Kopfkino | Keine Kommentare

Der Inhalt meines Kleiderschrankes passt tatsächlich komplett in zwei kleine Umzugskartons.
Und der zweite ist nicht ganz voll.
 
Nun gut, ein Teil meiner Sommersachen und auch etwas von der Kleidung, die ich in den nächsten beiden Wochen noch tragen werde, sind noch draussen. Dann wird der zweite Karton voll.
 
Da kein Mensch Sommersachen im Winter braucht, hole ich die nach, sobald es wärmer wird. Das wird dann eine kleine Reisetasche voll.
 
Mensch, hab ich wenig Klamotten.

Bwargh!

Mittwoch, September 3rd, 2008 | Dahingeworfenes, Kopfkino | 1 Kommentar

Wenn man vergisst, dass man seine Kaffeetasse bereits mit Spülwasser eingeweicht hat, kann das unangenehme Erlebnisse in der dämmrigen Küchenzeile auslösen.

Kopfkino I

Samstag, August 30th, 2008 | Kopfkino, Mitmenschen | 1 Kommentar

Muss es mir zu denken geben, dass ein Mensch am DB-Schalter sich

1. freut, dass ich deutsch kann,

2. freut, dass ich weiß, was ich will,

3. freut, dass ich weiß, wie ich es bekomme,

4. freut, das er mir nicht erklären muss, wie ich das Formular auszufüllen habe,

5. freut, dass ich mich über seine Freundlichkeit freue und bedanke,

6. vor Glück fast quietscht, dass ich ihm ein schönes Wochenende wünsche,

und das, obwohl der motzende Chef im Hintergrund rumrennt?

Nein.

Auch im Land der großen Motzer und Beschwerer gibt es noch Frohnaturen.

Sogar bei der DB.
 

Ich habe übrigens jetzt meine BahnCard50.

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