Wohnen
Tauwetter
Mittwoch, September 7th, 2011 | Wohnen | 1 Kommentar
Heute habe ich meinen kaputten Kühlschrank (ja, das habe ich mehrfach angemahnt, ja, da war mal ein Techniker da, der sich aber nie wieder gemeldet und auch nichts repariert hat) abgetaut.
Was genau an diesem Kühlschrank kaputt ist, weiß ich nicht, jedenfalls kühlt er ununterbrochen durch, sodass selbst bei Stufe 1 noch Minusgrade im Innenraum herrschen.
In diesem Gerät konnte ich im Grunde kaum etwas aufbewahren, weil alles Gemüse in kürzester Zeit Gefrierbrand bekommen hat.
Dementsprechend dick waren die Eisklötze, die sich nach nun 6 Monaten Benutzung an der Rückwand gebildet hatten.
Ratet doch mal.
Nein, nochmal raten.
Nach zwei Stunden habe ich die Böden angeföhnt, damit ich sie endlich mal rausholen konnte, dann gingen auch diese unglaublich dicken Eisklötze ab.
Der Dünnste betrug immer noch seine sieben Zentimeter, der Dickste fast elf. Nach zwei Stunden Tauzeit!
Seltsamerweise war mein Eisfach nahezu überhaupt nicht vereist. Das nenne ich mal Ironie.
Wohnheimsvandalismus
Dienstag, August 9th, 2011 | Mitmenschen, Wohnen | 1 Kommentar
In diesem Haus wohnen viele Kindsköpfe.
Das ist nicht nur an den immer wieder auftauchenden Schmähungen diverser Personen und auch sonstigem Quatsch, der an die Tafel neben meiner Wohnung geschmiert wird, zu erkennen. (Warum da eine Tafel im Flur hängt, weiß ich nicht). Ferner erkennt man es auch an Müllbergen, die sich im Flur türmen - zum Glück räumt die jemand regelmäßig weg - oder meinem heutigen Erlebnis im Waschraum.
Dieses Gebäude hat für alle Bewohner zusammen zwei Waschmaschinen und einen Trockner.
Als ich heute meine Wäsche machte, war in diesem einzigen Trockner fertige! Wäsche.
Nach über einer Stunde hat “meine” Waschmaschine ihr Programm beendet, und der Trockner war immer noch belegt.
Ich habe eine Stunde mit meiner nassen Wäsche gewartet, dann wurde es mir zu bunt (und zu spät), also habe ich den Trockner abgewischt und die fremde Wäsche auf den Trockner geräumt, um nun meinerseits den Trockner mit meiner Wäsche zu befüllen.
Und mir, wie ich es immer tu, eine Uhr gestellt, um meine Wäsche eben nicht stundenlang zu vergessen.
Als ich nach den abgelaufenen 50 Minuten dann in den Waschraum kam, stellte ich fest, dass nicht nur die zuvor blockierende Wäsche weggeräumt war, nein, der Besitzer dieser war offenbar gar nicht mit meinem Tun einverstanden, und hat einfach den Trockner ausgemacht und geöffnet.
Ob dieser Mensch mir Wäsche gestohlen oder sonst irgendetwas mit meinem Zeug angestellt hat, weiß ich nicht, auf jeden Fall hat er damit bei mir einen Nerv getroffen.
Solch blinden Vandalismus verstehe ich einfach nicht. Und es regt mich fürchterlich auf.
Vor allem ärgert es mich, da ich nun die Feuchtigkeit der Wäsche doch über Nacht in der Wohnung habe, was ich durch Benutzung des Trockners eigentlich vermeiden wollte.
Ich habe diesem Menschen ja nichts Böses getan, ich habe dessen Wäsche nicht in die Mülltonne geworfen oder auf den Boden. Ich habe sogar den Wäscheberg mit einem Handtuch abgedeckt.
Vielleicht hätte ich einen Zettel schreiben sollen.
Derartige Boshaftigkeiten sind mir einfach nur fern und unverständlich.
Und ich finde es schade, dass erwachsene Menschen anderen einfach ohne Grund (oder mit nichtigen) Schaden zufügen.
Ja, ich habe mich mehrfach wiederholt. Ich bin gerade aber auch einfach wütend.
Hallo wach!
Mittwoch, April 6th, 2011 | Wohnen | Keine Kommentare
Heute stand ich eine halbe Stunde auf dem Innenhof meines Wohn- und Studiergebäudes und dachte, meine Besitztümer fackeln ab.
Vorne weg zur Beruhigung: es ist eigentlich gar nichts passiert.
Der Weg zur Erleuchtung
Dienstag, März 29th, 2011 | Mitmenschen, Wohnen | 1 Kommentar
Mein werter Vormieter hatte in der zwei Birnen fassenden Deckenlampe zwei 40 Watt Glühfunzeln. Kein Problem, dachte ich mir - ich habe ja einen wunderschönen 300 Watt Halogendeckenfluter.
Dummerweise heizt dieser meine <20 qm Wohnung mit Dachschräge auch bei halber Leistung innerhalb einer Stunde auf knapp 30 °C auf.
Also musste dazu eine Alternative her.
Diese 40 Watt Glühfunzeln finde ich aber äussert unwohnlich duster (obwohl meine bevorzugte Kleidungsfarbe das nicht vermuten lässt, ist meine Wohnung tatsächlich überwiegend weiß).
Also musste hellerer Ersatz her. Und bei Investitionen denke ich ja gerne an die Zukunft.
Allerdings erwieß sich die Aufgabe, 11 Watt Energiesparlampen (das sind etwa 60 Glühbirnenwatt) mit E14 Fassung - am liebsten natürlich warmweiß - zu finden als ein schwerer, steiniger Weg.
Am Ende fand ich welche - für unglaubliche 9,99 € das Stück :O . Und es gab auch nur diese seltsam Verdrehten - was ich aber nun nicht weiter schlimm finde, denn das passt ja zu mir, ne?
.
Nun sitze ich hier bei schönem, hellem Licht. Hat doch auch was.
Ich fühle mich in dieser Wohnung sehr, sehr wohl (obwohl die Wände teilweise gelb sind).
Zwecklos
Montag, März 28th, 2011 | Wohnen | Keine Kommentare
Ich habe einen wunderschönen Funkrauchmelder.
Was ich eigentlich wirklich toll finde, denn die Wände in diesem Gebäude sind aus Pappe, und ich mag mich lebendig lieber.
Und immerhin wohne ich in der Fakultät einer technischen Hochschule, da müssen nicht nur Leben bewahrt werden.
Wenn also irgendwo in diesem Gebäude ein Rauchmelder losgeht, dann gibt dieser sein Signal an alle Rauchmelder weiter, die er erreichen kann.
Aber irgendwie spinnen er und seine Brüder.
Schon den ganzen Tag sendet einer von ihnen immer wieder Fehlalarme.
Diese Fehlalarme kommen aber nicht etwa aus meiner Wohnung, nein, sie werden definitiv aus einer Nachbarswohnung herübergefunkt (Das weiß ich so sicher, weil ich es unmittelbar davor nebenan zuerst piepen höre).
Das nervt ganz schön; vor allem da sich mein Biorythmus dank Zeitumstellung ohnehin wieder neu einpendeln muss und mein Schlaf entsprechend noch gestörter ist als sonst.
Aber ich mag auch nicht ohne Rauchmelder schlafen, wenn ich schon mal diese Möglichkeit der Lebensrettung habe.
Auf Wiedersehen
Freitag, Februar 25th, 2011 | Wohnen | Keine Kommentare
Heute ist mein letzter Abend in München.
Das böse Wort mit U erwähne ich jetzt nicht…aber das nächste Mal zögere ich so weit wie möglich hinaus.
Scharf!
Sonntag, Februar 20th, 2011 | Wohnen | 3 Kommentare
Ich habe heute das Häckselmodul meines Stabmixers ausprobiert.
Nach Benutzung habe ich dann die Klinge aus dem Becher genommen und mit einem Schwamm sanft und ohne Druck von der stumpfen zur scharfen Seite hin Selbige sauber gewischt.
Diese Aktion hat einige tiefe Schnitte im Schwamm hinterlassen.
Ich wiederhole: Sanft und ohne Druck von der stumpfen zur scharfen Seite.
Da war ich schon etwas baff.
Es gab übrigens heute ein Experiment: Spinat mit (elektronisch fein gehackten) getrockneten Tomaten, (ebenso gehackten) angedünsteten Zwiebeln, Erdnussbutter und Ingwer.
Beim nächsten Mal (oh ja, das werde ich noch häufiger machen!) werde ich frischen Ingwer nehmen, und den auch häckseln.
Dafür opfere ich auch gerne jedes Mal einen Spülschwamm.
Hach, was ein schönes Weihnachtsgeschenk
(Und leckere Mahlzeit)!
Entsorgt
Dienstag, Februar 15th, 2011 | Wohnen | Keine Kommentare
Und mal wieder bin ich beim traditionellen Ausmisten vorm Umzug.
Es fing damit an, dass ich heute zwei große Kisten kaufte, die man unters Bett stellen kann, und in die meine Stoffe hineinsortierte. Viel Unsinniges (lila Pannésamt…halloooo? Und einiges Synthetik-Zeugs, Spitzenstoffe etc) habe ich zwar behalten, aber der ganz große Mist (Schnipsel, stinkendes Kunstleder…) kam dann weg. Das war immerhin ein großer Müllsack (schätze 120 l) voll.
Mal sehen, was ich sonst noch so alles ent-sorgen kann.
Denn was weg ist, muss nicht mehr untergebracht werden.
Großdorfmetropole München
Dienstag, Januar 25th, 2011 | Schaffensrausch, Wohnen | 1 Kommentar
Selbst in dem Zwergenort, aus dem ich komme, haben die Geschäfte längere Öffnungszeiten als in dieser Stadt.
Ich stehe hier immer wieder vor geschlossenen Türen, weil die Läden teilweise um 17:00 Uhr, samstags um 12:00 Uhr schließen. Ganz besonders lieb hab ich die, die für sechs verschiedene Werktage vier verschiedene Öffnungszeiten brauchen. Länger als bis acht darf hier zwar niemand geöffnet haben, aber ich sehe kaum Geschäfte, die tatsächlich so lange geöffnet haben. Wohlgemerkt: Ich wohne mitten in der Stadt, nicht etwa am Rand oder ausserhalb…
Und ich war heute in sechs! Kurzwaren- und Nähbedarfläden und -abteilungen, und keiner von denen hatte Bauschgarn für Ovis, einige kannten das nicht einmal.
Das Lustigste daran war noch, dass das letzte Geschäft mich wieder ins Erste schicken wollte.
Hms.
Also doch im Internet kaufen.
Ich freu mich wieder auf’s Schwabenland, nicht nur weil ich dann wieder näher an meinem Schwaben bin. Die Schwaben wissen wenigstens, was Business ist
.
Leere, die gähnende
Freitag, Januar 7th, 2011 | Wohnen | 2 Kommentare
Gab es heute im Aldi.
In nahezu allen Regalen, die normalerweise meinen Kühlschrank befüllen.
Rewe litt wenigstens nur an Gemüseknappheit, was aber dennoch ärgerlich war, da ich das im Aldi nicht erbeutete Gemüse im Rewe jagen wollte. Hms.
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