Wohnen

Wollwaschgang

Sonntag, Dezember 12th, 2010 | Wohnen | 4 Kommentare

Handwäsche ist eigentlich recht witzig.
Wenn man nur den Aspekt des Waschens berücksichtigt…wie eine Katze in dem nassen Zeug rumstämpfeln hat was meditatives.
Das Waschmittel ausspülen geht auch noch.
 
Aber auswringen und aufhängen ist die eigentliche Knochenarbeit.
Darin habe ich auch eher bescheidenen Erfolg gehabt, die Teile liegen jetzt tropfend auf meinem Wäschereck.
Hoffentlich braucht das keine drei Tage bis es trocken wird :O.
Beim nächsten Mal lass ich die drei Wollpullis, die ich habe, vielleicht doch reinigen.
Oder ich finde jemanden mit einer Waschmaschine, die Wollwaschgang kann.
 
Falls ich die jemans wieder waschen werde. So selten, wie ich die Dinger anhab.

Verkehrsreich

Samstag, Dezember 11th, 2010 | Wohnen | Keine Kommentare

Seit rund 20 Minuten rast hier ein Polizeiwagen nach dem anderen mit Blaulicht und Sirene an meinem Fenster vorbei, mittlerweile kommen sogar große Busse.
Da interessiert mich ja schon, was da los ist.

Dazugelernt

Montag, Dezember 6th, 2010 | Wohnen | 1 Kommentar

Auf meiner Toilette liegt ein Zettel:
 
Sehr geehrte Mieterin, am Dienstag, den 07.12.10 wird im Laufe des Tages in Ihrem Apartment der Spülkasten in der Toilette ausgetauscht.
Bitte halten Sie die Stellen frei, damit die Handwerker reibungslos vorgehen können!
Wir sind benüht, die Störungen und kurzfristige Belästigung so gering wie möglich zu halten.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr [Firmenname] Gebäudemanagement Team.

 
Na immerhin haben die Leute verstanden, dass ich gerne Bescheid weiß, wenn jemand bei mir hereinschneit.
Im Briefkasten wäre mir der Zettel trotzdem lieber gewesen.
 
Im übrigen finde ich an meinem Spülkasten rein gar nichts defekt oder austauschenswürdig, im Gegenteil, ich halte das Teil für topfit…Aber nunja, ich muss es ja nicht bezahlen.

Ich krieg nen Vogel

Dienstag, November 9th, 2010 | Wohnen, Über mich | 4 Kommentare

Irgendwie läuft in meinem Leben in letzter Zeit schrecklich viel daneben.
 
Meine Wohnung wird als Durchgangsbahnhof betrachtet,
mein Arzt schafft es nicht, mir eine Rechnung zu schicken,
Amazon Retouren sind unglaublich,
die Stadtwerke meines alten Wohnortes sind der Meinung, ich bewohne meine Wohnung immer noch und dürfe auch hübsch Strom dafür zahlen,
nachdem selbige mir meinen Abschlag mit knapp 200 Euro Rückzahlung auf 22 Euro runtergedreht haben kam jetzt natürlich eine hübsche Nachzahlung dafür,
Alice behauptet, sechs Wochen Vorlauf hätte die Frist von vier Wochen Kündigungszeit verstreichen lassen, und zieht deswegen auch hübsch weiter 30 Euro zusätzlich von mir ein,
DPD behauptet immer noch steif und fest, meine Adresse gäbe es nicht (und der Händler hat mir eine Nummer gegeben, auf dass ich gefälligst selbst den Leuten hinterher telefoniere, die natürlich zu haben, sobald ich zu Hause bin),
meine Küche stand neulich unter Wasser, weil mein Siphon nur zusammengesteckt ist und diese Steckverbindung empfindlich gegen Mülleimerkollisionen ist (ein wenig Klebeband hat wenigstens das in Ordnung gebracht),
und mein einziges Paar Schuhe hat entgültig Löcher.
 
 
Hurra.

Konsequenz

Sonntag, Oktober 24th, 2010 | Wohnen | 2 Kommentare

Die letzten drei Nächte bin ich immer wieder aufgewacht.
Ich habe nicht nur schlecht geschlafen, sondern auch noch schlecht geträumt.
Da hilft auch alles Verkeilen der Tür nicht, Angst ist eben irrational.

Wenn die schlimmsten Alpträume wahr werden

Freitag, Oktober 22nd, 2010 | Wohnen | 5 Kommentare

Heute morgen standen plötzlich zwei fremde Männer in meiner Wohnung.
 
Aber fangen wir von vorne an.
 

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Pfandverwirrung

Donnerstag, Oktober 7th, 2010 | Wohnen | 4 Kommentare

Ich musste doch eben tatsächlich mein Pfand an drei verschiedenen Stellen innerhalb eines Supermarktes abgeben.
Ein Automat für’s Quetschpfand, einer für Einzelflaschen, und die Kästen bitte hinten am Tor abgeben, wo man etliche Minuten wartet bis jemand auf die Klingel reagiert. Hurra.

Angekommen.

Freitag, September 10th, 2010 | Wohnen, Über mich | 2 Kommentare

Ich mag München.
Ich mag meine Arbeit.
Ich mag die Firma, bei der ich arbeite.
Ich fange an, “meine” Abteilung zu lieben.
Ich mag auch die sonstigen Mitarbeiter der Firma (man grüßt sich freundlich, ist zuvorkommend, man ist sich in der Regel per Du. Es scheint eine allgemeine Herzlichkeit zu herrschen; das absolute Minimum der Zwischenmenschlichkeit ist in die Augen schauen und freundlich zunicken oder auch “Mahlzeit” oder “Servus” dazu, wenn man sich unbekannterweise auf dem Flur begegnet).
 
Meine Wohnung hat eine super Lage, ich werde nur in den folgenden Wochen (ich wohne anderthalb Parallelstraßen von den Theresienwiesen entfernt) ein wenig was auszustehen haben.
Aber das gehört auch dazu.
Die Wohnung ist auch sehr viel kleiner als gedacht, aber dafür habe ich einen Quadratmeter Balkon, das Wasser kommt sofort recht heiss aus dem Hahn, und das mit ordentlich Druck.
Und ihre Lage ist nahezu unschlagbar. Ich falle von der Haustür in die U-Bahn Haltestelle. Zur Arbeit fahre ich elf Haltestellen ohne Umsteigen.
So ziemlich alle Dinge des täglichen Gebrauchs sind in unmittelbarer Nähe.
Die U-Bahn fährt Wochentags wie Wochenends nur anderthalb Stunden in der Nacht nicht, und obwohl ich ihre Vibrationen spüre, empfinde ich es eher als angenehm als als störend. Auch der Hauptstraßenlärm ist erträglich.
Ich (ja, ICH!) schlafe sogar gut.
 
Ich wohne nicht einmal eine Woche hier, und habe schon das Gefühl, hier eine ganze Weile bleiben zu können.
Ich denke, ich bin einfach ein Großstadtmensch.

Quickstart

Donnerstag, Juli 1st, 2010 | Mitmenschen, Wohnen | 2 Kommentare

Mein Alice-Surfstick ist da und tut ganz prächtig.
Ich hätte gedacht dass Internet via UMTS langsamer ist, aber wahrscheinlich bin ich vom Hochschulnetz einfach verdorben :D .
Ich habe Montag Abend gegen 21:30 die Bestellung abgeschickt, und heute morgen schon traf er ein.
 
Jetzt bin ich mal gespannt wann das “richtige” Internet geliefert wird. 16 000 Kb/s - das wird ein Geschwindigkeitsrausch :D .
&nbs;
Der Kundenservice von Alice ist übrigens erste Sahne.
“Guten Tag, ich hab n Mac und weiß nicht ob mein Problem daran liegt.”
Service-Mensch: “Bestimmt nicht. Schießen sie mal los.”
“Das mit dem Freischalten der Surfstick-SIM scheint online irgendwie nicht ganz zu klappen.”
Service-Mensch: “Ja, das könnte wohl an uns liegen, ich mach das gerade mal manuell.”
 
Und ne Stunde später lief dann alles.
Feinfein.
 
 
Und jetzt geht es brav weiter mit lernen…

OptIn

Montag, Juni 28th, 2010 | Wohnen | Keine Kommentare

Ich habe mittlerweile gar kein Internet mehr in meiner Wohnung, es klappt einfach nicht.
Ein knappes Jahr nun habe ich mich mit diesem dummen Rumgefunke der Uni geärgert. Und jetzt habe ich einfach keine Lust mehr.

Also habe ich mir einen telefonlosen InternetVertrag besorgt, mit dem umziehen nur 10 Euronen kostet.

Kein dummes Rumgefunke mehr (Apple und ihre dämlichen Alurahmen!), und bis der Anschluss steht krieg ich umsonst nen Surfstick zugeschickt.

So weit, so gut.

 

Als ich dann den Vertrag online fertig gestellt habe, durfte ich freudig feststellen, dass Alice OptIn statt OptOut in Puncto Datenschutz hat.
Da fühle ich mich doch gleich ein wenig wohler als Neukunde.
 
 
Wer sich wundert, dass ich so spät trotz nicht funktionierens meines Heimnetzes noch online bin: die Bibliothek hat zur Vorlesungszeit an vier Tagen die Woche bis 22h offen (und hier kann man umsonst drucken! nicht zu fassen!)

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