Verdrehte Welt
Freitag, Juli 8th, 2011 um 22:10 | Dahingeworfenes | 2 Kommentare
Seitdem mein werter Liebster ein Glas Eistee über meinen Kindle vergossen hat, funktioniert der Ein- und Ausschalter wieder; vorher klemmte der, verhakte sich und glitt nur seeehr langsam zurück in seine Ausgangsposition, was das Einschalten des Gerätes erheblich verzögerte.
Dafür knirschten die Blättertasten nach der Eisteebehandlung etwas seltsam.
Nachdem ich das Ding kurz drauf habe fallen lassen und die Rückwand mal wieder halb absprang (ein ganz doofes Manko an dem Gerät, wirklich!), ist das Knirschen der Blättertasten auch verschwunden und sie tun geräuschlos und ohne Probleme, was sie sollen.
Seltsames Ding.
Manchmal scheint es wohl doch zu lohnen, alles hinzuschmeissen.
Brummelgrummel
Donnerstag, Juni 30th, 2011 um 19:38 | Dahingeworfenes | Keine Kommentare
Brummelgrummel!
Thinking with Portals
Sonntag, Juni 19th, 2011 um 23:09 | Über mich | Keine Kommentare
Ich habe am Samstag innerhalb von etwa sechs bis acht Stunden Portal 1 am Rechner meines Liebsten durchgespielt.
Schade dass mein Rechner alt und Mac und überhaupt ist (und mein Steam Account irgendwie schrottig), sonst hätte ich mir Portal 2 heute noch gekauft.
Wenn es das irgendwann mal im Sonderangebot gibt, kaufe ich das meinem Liebsten und spiele es dann an Wochenenden bei ihm.
Um die Ecke denken und rätseln ist eben doch lustiger als via Egoshooter Zombies/Aliens/Monster abzumetzeln.
Schwäbische Heimatkunde
Sonntag, Juni 19th, 2011 um 23:01 | Schaffensrausch | Keine Kommentare
Dieses Wochenende habe ich gelernt, wie man Spätzle schabt.
Wiederholenswert.
Für diejenigen, die überhaupt keine Ahnung haben, wovon ich rede, kommt auch die lange Erklärung:
Abenteuer zu später Stunde
Dienstag, Juni 7th, 2011 um 23:51 | Dahingeworfenes | 2 Kommentare
Unsere Bibliothek hat in der “heissen Phase” des Semesters gnädigerweise bis 23 Uhr geöffnet.
Von etwa 20 bis 21:30 Uhr verweilte ich heute in eben jener Bibliothek.
Und weil man in der Bibliothek schon mal etwas kopieren muss, hatte ich mein Portemonnaie inklusive Studentenausweis und viel Bargeld dabei.
Später dann, um 22:58 Uhr dachte ich mir, es wäre doch lustig, eine historische Maschinenstricknadel im Portemonnaie zu haben.
…Portemonnaie?
Aber…es steckte doch in der Hosentasche!
Die Hose so verdächtig leicht, die Tasche erschreckend leer.
Um 23:02 Uhr war ich mir dann ziemlich sicher, dass es wohl noch am Kopierer liegen muss.
Also nochmal schnell in die Klamotten springen und zur Bibliothek sprinten - vielleicht ist die Studentische Hilfskraft noch da, welche die Bibliothek beaufsichtigt. Sie ist immerhin eine Masterstudentin aus unserem Studiengang - man kennt sich ja und ist sich grundsätzlich freundlich gesinnt.
Ich konnte sie gerade abgefangen, als sie das Gebäude zuschloss.
Und sie war tatsächlich so freundlich, noch einmal mit mir in der Bibliothek zu suchen. Eine halbe Stunde lang (so groß ist unsere Bibliothek gar nicht…).
Vergeblich.
Auch die angestrengte Suche des Rückweges - schwarzes Objekt auf nasser Straße im Regen in dunkler Gasse - brachte kein Ergebnis.
Niedergeschlagen und überlegend, ob der Verlust groß ist oder ich ihn Dank meines Minijobs verkraften kann, stieg ich also wieder in den Aufzug und fuhr nach oben.
Mein Portemonnaie lag mit solcher Selbstverständlichkeit zwischen Aufzug und meiner Wohnungstür, dass ich beinahe daran vorbei gelaufen wäre.
Mit komplettem Inhalt.
Nein wie schön.
In meiner Panik bin ich, statt den üblichen Weg über den Innenhof zu nehmen, über die Feuertreppe hinten aus dem Gebäude zur Straße raus gelaufen, da mir dies den Weg um das Gebäude spart und ich somit näher an der Bibliothek bin. Somit habe ich meinen Geldbeutel auf dem Hinweg nicht gesehen.
Ende gut, alles gut. Und die E7 Niederfußnadel für RL-Flachstrickmaschinen darf fortan Glücksbringerchen spielen. 7 ist auch eine schöne Zahl.
Voll erwischt
Sonntag, Mai 29th, 2011 um 19:12 | Dahingeworfenes | 2 Kommentare
BSE & Kreuzfeld-Jakob, Maul-und-Klauenseuche, Vogelgrippe, Schweinegrippe…all das war mir egal.
Insbesondere die große Panik um die Schweinegrippe hat bei mir eher Erheiterung als Sorge ausgelöst.
Grippen kriege ich einfach nicht, ich bin ja sogar sehr selten mal erkältet.
Aber seitdem mich kürzlich das Norovirus für einige Tage ins Krankenhaus gebracht hat und ich mich noch über eine Woche nach Entlassung eher matt als fit fühlte, hat sich meine ohnehin andauernde unterschwellige Sorge um Magen-Darm-Erkrankungen drastisch erhöht.
Und in genau diese Kerbe der Sorge schlagen die Meldungen über Ehec ein. Als im Radio die Nachricht kam, dass man Gurken, Salate und Tomaten meiden solle, futterte ich gerade fröhlich an einer Portion Cocktailtomaten. Wenige Tage zuvor aß ich noch Blattsalat.
Das war der genaue Moment, in dem in mir die Panik aufkam und mich mit voller Breitseite erwischte.
Hier in Süddeutschland sollte man sich eigentlich recht sicher vor einer Infektion fühlen, aber Angst (besonders meine Ängste) ist ja häufig doch irrational.
Ich werde drüber lachen, wenn sich die Ehec-Panik als die gleiche Blase wie die Schweinegrippe herausstellt und auch genau so platzt. Auch wenn die meisten Erkrankten Frauen sind, sind bislang ja doch überwiegend alte (und damit tendenziell schwache) Menschen gestorben.
Aber ich bin eine erwachsene Frau, ich bin von schwacher Konstitution, ich habe eine empfindliche Darmflora.
Also wasche ich mir sehr gründlich die Hände (wie im Krankenhaus gelernt und von der BzgA empfohlen), vermeide Rohkost und weitere “gefährdete” Lebensmittel und habe für den größten Notfall eine Krankenhaustasche gepackt.
Nennt es albern, aber meine Erfahrung mit Noro hat mir gereicht.
Es hat mir gereicht, drei Tage ohne Shampoo oder Duschgel im Krankenhaus zu liegen.
Es hat mir gereicht, in der Notaufnahme auf Behandlung zu warten, weil das Personal sich zuerst vor mir stritt, wer putzt oder ob ich lieber direkt in ein anderes Krankenhaus verlegt werde (obwohl meine Symptome bei Einlieferung eigentlich schon nahezu vorüber waren).
Es hat mir gereicht, eine Woche Arbeit für mein Studium nachzuholen.
Es reicht mir immer noch, andauernd gefragt zu werden, ob es mir wieder besser gehe.
Ich bin meinen Mitmenschen sehr dankbar, dass sie meine Sorge um eine Ehec-Infektion teilen, auch wenn sie selbst es wahrscheinlich genau so wenig ernst nehmen wie die letzten angeblichen Epidemien.
Nachtrag
Diesmal schaffen es nicht einmal die Statistiken (laut BzgA erfolgt nur bei 5-10 % der Infizierten ein hämolytisch-urämisches Syndrom, bei 80-90% der Infizierten passiert einfach gar nichts) mich hinreichend zu beruhigen. Aber ein bisschen hilft es.
Wartewartewarte…upszuspät
Mittwoch, Mai 25th, 2011 um 11:20 | Dahingeworfenes | 1 Kommentar
Heute war ich in einer Warteschleife, an deren Ende (!) folgender Satz durchgesagt wurde:
“Wenn Sie uns persönlich erreichen wollen, rufen Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an oder besuchen Sie uns in unserem Kundenzentrum.”
Warum muss der Kunde sich erst fünf Minuten Warteschleifengedudel anhören, um diesen Satz zu hören?
Der Deutsche ist heutzutage ja eher auf langes Warten in Warteschleifen getrimmt (unter anderem deswegen besitze ich als Alice- und O2-Kunde ein Headset), aber wenn das Warten in der Warteschleife keinen Sinn hat, sollen die Menschen diese Meldung doch bitte an den Anfang der Warteschleife setzen.
Der Mensch, den ich schließlich erreichte, meinte zu diesem Sachverhalt nur, dass sie da auch nichts für könne. Hätte erwartet, dass meine Beschwerde weitergeleitet wird, oder das zumindest behauptet wird.
Schnöder Mammon
Dienstag, Mai 24th, 2011 um 19:51 | Mitmenschen, Uni und so | Keine Kommentare
Ich arbeite in diesem Semester (seit April) als studentische Hilfskraft.
Die Arbeit ist recht gut entlohnt und macht großen Spaß.
Im April hat nur seltsamerweise noch keine studentische Hilfskraft Geld gesehen.
Wie die Meisten wohl wissen, wurde in diesem Jahr die klassische Lohnsteuerkarte abgeschafft und durch eine elektronische Variante ersetzt.
Was kein Ding wäre, wenn das LBV damit umgehen könnte.
Sämtliche Studentische Hilfskräfte haben schöne Briefe erhalten, dass sie mangels Lohnsteuerkarte bzw. Steueridentifikationsnummer fröhlich in Steuerklasse 6 eingestuft wurden, bis die Lohnsteuerkarte nachgereicht wird.
Das abgeschlagene Geld kann man dann via Steuererklärung am Ende des Jahres wieder einfordern.
Hurra.
Einige haben also tatsächlich das Aprilgehalt mitte Mai bekommen, abzüglich einer satten Summe.
Ich gehöre zu denjenigen, die zwar kein Geld, dafür aber einen Haufen Briefe vom LBV bekommen haben. Inhaltlich etwas von wegen fehlende Lohnsteuerkarte, keine Steuer-ID, daraus folgend Steuerklasse 6, bitte Steuer-ID nachreichen usw.
Da ich meine Lohnsteuerkarte bzw. den Ausdruck der elektronischen kopielos fortgeschickt habe, wusste ich meine Steuer-ID aber nicht, um sie nachzureichen.
Um solcherlei Angelegenheiten kümmert sich neuerdings das Finanzamt. Die Menschen, die dafür zuständig sind, sind über diese Zuständigkeit aber offenbar nicht sehr erfreut. Zumindest war der Mensch am Telefon in allerhöchstem Maße unfreundlich und ihr Verhalten haarscharf an Beleidung grenzend.
Nun hat mir dieser Mensch nach höflichem Überreden meinerseits und weniger höflichen Aussagen über meine Ordentlichkeit ihrerseits ein relativ formloses Schreiben mit meiner Steuer-ID geschickt.
Mit dieser Steuer-ID in der Hand rief ich dann - auf weitere Unfreundlichkeiten gefasst - bei meiner werten Sachbearbeiterin im LBV an. Die Dame war das erquickende Gegenteil der Kollegin vom Finanzamt - freundlich, hilfsbereit, und trotz meiner dummen/fachunkundigen Fragen höflich.
Mein Problem hat sich in der Wartezeit auf das Schreiben vom Finanzamt von selbst erledigt, da sei wohl in einer anderen Abteilung etwas kleben geblieben, alles in Ordnung, Ende Mai kriege ich dann mein volles Gehalt von Mai und April ohne irgendwelche Abzüge. Wenn nicht, dürfe ich mich gerne wieder melden, kein Problem, dafür sei sie ja da.
Schön.
So ein blöder Haufen
Dienstag, Mai 24th, 2011 um 19:37 | Wasimasawo | Keine Kommentare
Extremisten find ich doof. Egal ob die nun rechts, links, religiös oder weiß der Geier sind.
Vor allem weil Linksextremistischer Terror gegen unsere Demokratie in meinen Augen vor allem ein Ergebnis hat: dass zu allem Überfluss der braune Deppenhaufen auch noch Zulauf erfährt.
Und das ist mindestens genau so scheiße.
Interessant finde ich allerdings, dass in dem Artikel keine Aussagen der Linken Partei zu finden sind.
Zensus
Freitag, Mai 20th, 2011 um 13:45 | Dahingeworfenes | 2 Kommentare
Der Kerl war doch tatsächlich beleidigt, dass ich ihn nicht hereingebeten habe.
Den Fragebogen hat er erst nach dreimaliger Aufforderung rausgerückt, nachdem ich ihm versichert habe, dass ich ihn auch an einem anderen Termin auf keinen Fall in meine Wohnung lassen werde.
Ich finde es übrigens frech, dass ich das Porto für den Fragebogen selbst zahlen muss.
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