Umwerfend
Donnerstag, April 28th, 2011 um 15:26 | Über mich | 1 Kommentar
Merke: Beim nächsten Fieber das Handy immer griffbereit haben, auch wenn man “nur mal kurz” aufstehen möchte.
Denn nach einem Kreislaufkollaps 3 Meter weit bis zu selbigen kriechen ist unglaublich schwer und unglaublich weit. Vor allem wenn es dann noch irgendwo da hoch oben auf dem Nachttisch liegt.
Und Freunde, die einen Zweitschlüssel zur Wohnung haben, sind ganz toll.
Notärzte erinnern einen nämlich nicht daran, dass Krankenhäuser sowas wie Shampoo, Zahnpasta oder Tampons schon seit Ewigkeiten einsparen. Und an Wechselkleidung denkt man in so einer Situation sowieso nicht selbst (ich hab immerhin an meine Ausweise und den Wohnungsschlüssel gedacht…aber auch nur, weil meine Handtasche griffbereit neben der Haustür lag).
Nein, meine letzten achtzig Stunden waren nicht so lustig.
Aber jetzt bin ich wieder zu Hause.
Und auf dem Weg der Besserung.
Tja, liebe Welt, ich behaupte nicht aus Spaß, dass ich gerne zehn Kilo mehr wöge. Und auch keinesfalls aus Eitelkeit.
Hallo wach!
Mittwoch, April 6th, 2011 um 21:27 | Wohnen | Keine Kommentare
Heute stand ich eine halbe Stunde auf dem Innenhof meines Wohn- und Studiergebäudes und dachte, meine Besitztümer fackeln ab.
Vorne weg zur Beruhigung: es ist eigentlich gar nichts passiert.
Der Weg zur Erleuchtung
Dienstag, März 29th, 2011 um 20:34 | Mitmenschen, Wohnen | 1 Kommentar
Mein werter Vormieter hatte in der zwei Birnen fassenden Deckenlampe zwei 40 Watt Glühfunzeln. Kein Problem, dachte ich mir - ich habe ja einen wunderschönen 300 Watt Halogendeckenfluter.
Dummerweise heizt dieser meine <20 qm Wohnung mit Dachschräge auch bei halber Leistung innerhalb einer Stunde auf knapp 30 °C auf.
Also musste dazu eine Alternative her.
Diese 40 Watt Glühfunzeln finde ich aber äussert unwohnlich duster (obwohl meine bevorzugte Kleidungsfarbe das nicht vermuten lässt, ist meine Wohnung tatsächlich überwiegend weiß).
Also musste hellerer Ersatz her. Und bei Investitionen denke ich ja gerne an die Zukunft.
Allerdings erwieß sich die Aufgabe, 11 Watt Energiesparlampen (das sind etwa 60 Glühbirnenwatt) mit E14 Fassung - am liebsten natürlich warmweiß - zu finden als ein schwerer, steiniger Weg.
Am Ende fand ich welche - für unglaubliche 9,99 € das Stück :O . Und es gab auch nur diese seltsam Verdrehten - was ich aber nun nicht weiter schlimm finde, denn das passt ja zu mir, ne?
.
Nun sitze ich hier bei schönem, hellem Licht. Hat doch auch was.
Ich fühle mich in dieser Wohnung sehr, sehr wohl (obwohl die Wände teilweise gelb sind).
Zwecklos
Montag, März 28th, 2011 um 22:58 | Wohnen | Keine Kommentare
Ich habe einen wunderschönen Funkrauchmelder.
Was ich eigentlich wirklich toll finde, denn die Wände in diesem Gebäude sind aus Pappe, und ich mag mich lebendig lieber.
Und immerhin wohne ich in der Fakultät einer technischen Hochschule, da müssen nicht nur Leben bewahrt werden.
Wenn also irgendwo in diesem Gebäude ein Rauchmelder losgeht, dann gibt dieser sein Signal an alle Rauchmelder weiter, die er erreichen kann.
Aber irgendwie spinnen er und seine Brüder.
Schon den ganzen Tag sendet einer von ihnen immer wieder Fehlalarme.
Diese Fehlalarme kommen aber nicht etwa aus meiner Wohnung, nein, sie werden definitiv aus einer Nachbarswohnung herübergefunkt (Das weiß ich so sicher, weil ich es unmittelbar davor nebenan zuerst piepen höre).
Das nervt ganz schön; vor allem da sich mein Biorythmus dank Zeitumstellung ohnehin wieder neu einpendeln muss und mein Schlaf entsprechend noch gestörter ist als sonst.
Aber ich mag auch nicht ohne Rauchmelder schlafen, wenn ich schon mal diese Möglichkeit der Lebensrettung habe.
Ich auch!
Dienstag, März 22nd, 2011 um 23:34 | Über mich | 1 Kommentar
Ab heute habe ich auch eine 3.
So wie der Onkel.
Nur steht meine 3 an einer anderen Stelle.
Tante Bekka ist also ganz offiziell noch nicht alt.
Eingespart
Dienstag, März 22nd, 2011 um 19:59 | Uni und so | 2 Kommentare
Bislang war es so, dass unsere Hochschule jedem Studenten 1000 (in Worten: eintausend) Freikopien pro Semester gewährte, von denen die Skripte “bezahlt” wurden. Diese Freikopien kamen aus dem Semesterbeitrag, den jeder Student unabhängig von den Studiengebühren zahlen muss.
Genau diese wurden nun gestrichen. Natürlich ohne, dass dieser Semesterbeitrag niedriger ausfällt.
Das heisst, wir dürfen jetzt unsere Skripte alle selbst bezahlen. Das dickste Skript des siebten Semesters hat angeblich 450 Seiten. Bei elf Vorlesungen kann das noch spaßig werden.
Und es gibt anscheinend nicht einmal ein ordentliches Bezahlsystem dazu, nein, jedes Skript muss einzeln bezahlt werden.
Ich fühle mich irgendwie arg betrogen.
Das ist genau der gleiche Mist wie mit dem VVS-Ticket.
Die Hälfte unseres Semesterbeitrages besteht aus einem “Solidaritätszuschlag”, welcher dazu da ist, dass sich Studenten unserer Hochschule und anderen Hochschulen im Naldo-Gebiet (Naldo heisst der Verkehrsverbund hier) das Studententicket der Stuttgarter Uni für das VVS-Netz kaufen können/dürfen. Dieses Geld geht also nach meinem Verständnis an die Stuttgarter Uni.
Nun kriegt man aber das Stuttgarter VVS-Ticket nicht etwa vergünstigt, nein: man muss noch den Semesterbeitrag der Stuttgarter Uni (immerhin 220 Euro!) draufzahlen.
Dazu kommt noch, dass bei allen Studenten von gestern auf heute sämtliches Guthaben von den Studentenausweisen verschwunden ist und nun erst einmal niemand mehr drucken kann (da ich ein Freund der Frischbrötchenautomaten bin, hatte ich natürlich nicht gerade nur ein paar Cent auf meinem Ausweis).
Hach, was ein fröhlicher Semesterstart.
Auf Wiedersehen
Freitag, Februar 25th, 2011 um 20:29 | Wohnen | Keine Kommentare
Heute ist mein letzter Abend in München.
Das böse Wort mit U erwähne ich jetzt nicht…aber das nächste Mal zögere ich so weit wie möglich hinaus.
Reblog
Freitag, Februar 25th, 2011 um 20:26 | Wasimasawo | Keine Kommentare
Die Leute von Wir sind Helden machen zwar Musik, die mir bestenfalls peripher gefällt, aber aus aktuellen Gründen finde ich sie einfach nur großartig.
Man lese unter dem obigen Link “Die Anfrage”, aber vor allen Dingen “Unsere Antwort”!
Scharf!
Sonntag, Februar 20th, 2011 um 20:46 | Wohnen | 3 Kommentare
Ich habe heute das Häckselmodul meines Stabmixers ausprobiert.
Nach Benutzung habe ich dann die Klinge aus dem Becher genommen und mit einem Schwamm sanft und ohne Druck von der stumpfen zur scharfen Seite hin Selbige sauber gewischt.
Diese Aktion hat einige tiefe Schnitte im Schwamm hinterlassen.
Ich wiederhole: Sanft und ohne Druck von der stumpfen zur scharfen Seite.
Da war ich schon etwas baff.
Es gab übrigens heute ein Experiment: Spinat mit (elektronisch fein gehackten) getrockneten Tomaten, (ebenso gehackten) angedünsteten Zwiebeln, Erdnussbutter und Ingwer.
Beim nächsten Mal (oh ja, das werde ich noch häufiger machen!) werde ich frischen Ingwer nehmen, und den auch häckseln.
Dafür opfere ich auch gerne jedes Mal einen Spülschwamm.
Hach, was ein schönes Weihnachtsgeschenk
(Und leckere Mahlzeit)!
Entsorgt
Dienstag, Februar 15th, 2011 um 20:31 | Wohnen | Keine Kommentare
Und mal wieder bin ich beim traditionellen Ausmisten vorm Umzug.
Es fing damit an, dass ich heute zwei große Kisten kaufte, die man unters Bett stellen kann, und in die meine Stoffe hineinsortierte. Viel Unsinniges (lila Pannésamt…halloooo? Und einiges Synthetik-Zeugs, Spitzenstoffe etc) habe ich zwar behalten, aber der ganz große Mist (Schnipsel, stinkendes Kunstleder…) kam dann weg. Das war immerhin ein großer Müllsack (schätze 120 l) voll.
Mal sehen, was ich sonst noch so alles ent-sorgen kann.
Denn was weg ist, muss nicht mehr untergebracht werden.
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